Lissabons beste Aussichten – Transtour mit AIDAsol – November 2022
Lissabon zum zweiten Mal – und diesmal nur die Rosinen: Burg, Time Out Market, die Brücke des 25. April und die Christus-Statue.
Über das Video
Lissabon. Mal wieder – und das war bewusste Entscheidung. Im Jahr zuvor hatte ich das Glück, im Rahmen einer anderen Kreuzfahrt fast zwei volle Tage in der portugiesischen Hauptstadt zu verbringen. Das war genug Zeit um die Stadt kennenzulernen, aber nicht genug um alle Wünsche abzuhaken. Dieses Mal gehen wir es entspannt an und konzentrieren uns auf vier Dinge: das Castelo de São Jorge, den Time Out Market, die Brücke des 25. April und die Christus-Statue Cristo Rei.
Wer mehr von Lissabon sehen möchte als in diesem Video gezeigt wird, dem empfehle ich das Video vom Vorjahr – dort haben wir deutlich mehr der Stadt erkundet.
Castelo de São Jorge
Das Castelo de São Jorge thront auf dem höchsten Hügel der Lissaboner Innenstadt und ist damit nicht nur geografisch, sondern auch historisch der Mittelpunkt der Stadt. Die Burganlage geht auf eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert zurück, wurde nach der Reconquista im 12. Jahrhundert von König Afonso Henriques eingenommen und in den folgenden Jahrhunderten mehrfach ausgebaut und verändert.
Von den Zinnen aus hat man den besten Überblick über die gesamte Stadt: den mäandernden Tejo, das Alfama-Viertel direkt zu Füßen der Burg mit seinen engen Gassen und orangefarbenen Ziegeldächern, und in der Ferne die Brücke Ponte 25 de Abril, die bei einem bestimmten Lichtwinkel frappierend an die Golden Gate Bridge erinnert. Im Innenhof der Burg laufen frei Pfauen umher – einer der charmanten kleinen Details, die Lissabon ausmachen.
Die Miradouros: Lissabon von oben
Lissabon ist eine Stadt der Aussichtspunkte. Auf sieben Hügeln gebaut – ähnlich wie Rom – hat die Stadt zahlreiche Miradouros entwickelt: öffentliche Aussichtsterrassen, von denen aus man die Stadt und den Tejo überblickt. Jeder Miradouro hat seinen eigenen Charakter.
Der Miradouro da Graça ist einer der ruhigeren, weniger touristischen – hier sitzen vor allem Einheimische auf den Bänken und schauen auf die Stadt. Der Miradouro das Portas do Sol bietet einen direkten Blick über das Alfama-Viertel und die Kuppel der Igreja de São Vicente de Fora. Der Miradouro de Santa Luzia ist mit seinen Azulejo-Wandkacheln und dem üppigen Blumenschmuck einer der fotogensten Plätze der Stadt.
Time Out Market
Den Abschluss macht ein Besuch im Time Out Market (Mercado da Ribeira) – einem der besten Food-Märkte Europas. In der renovierten Eisen-Markthalle am Cais do Sodré haben sich die besten Köche und Produzenten der Stadt auf einer gemeinsamen Halle versammelt. Kein touristisches Fast-Food-Konzept, sondern echte Lissaboner Küche in Markthallenatmosphäre: Bacalhau in allen Variationen, frische Meeresfrüchte, Pastéis de Belém, lokale Weine.
Ponte 25 de Abril und Cristo Rei
Vom Ufer des Tejo aus wirkt die Ponte 25 de Abril fast wie eine Filmkulisse – die roten Stahlträger, das funkelnde Wasser darunter, und auf der anderen Seite des Flusses die weit ausgebreiteten Arme der Christus-Statue Cristo Rei, die seit 1959 über die Stadt wacht. Eine Fährfahrt über den Tejo bietet dafür die schönste Perspektive.
Alfama: Das Herz der Stadt
Wer nach dem Markt noch Zeit und Energie hat: Das Alfama-Viertel zu Füßen der Burg ist das älteste und authentischste Viertel Lissabons. Enge Gassen, Wäscheleinen über den Köpfen, Fliesen-Fassaden, Fado-Musik, die aus geöffneten Türen dringt. Alfama hat die großen Erdbeben und die Modernisierung der Stadt überstanden und ist damit ein lebendiges Museum des alten Lissabon.
Lissabon ist eine Stadt, die man mehrfach besuchen kann – und bei der man jedes Mal Neues entdeckt.
