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Tag 1-3Warnemünde & Kopenhagen · Deutschland & Dänemark27. November 2022

Gänsehautmoment! Auslaufen aus Warnemünde & Kopenhagen in 4 Stunden – Transtour mit AIDAsol – November 2022

Auslaufen aus Warnemünde ist jedes Mal ein Gänsehautmoment – und Kopenhagen ist auch mit nur vier Stunden eine Reise wert.

Über das Video

Die Reise beginnt. Schon früh am Morgen beobachten wir das Einlaufen der AIDAsol in Warnemünde, bevor wir selbst mittags an Bord gehen – und abends verabschieden wir uns von Deutschland und nehmen Kurs auf Dänemark.

Warnemünde: Der schönste Abschied

Warnemünde ist einer der schönsten Abfahrtshäfen überhaupt – nicht weil der Ort selbst so außergewöhnlich wäre, sondern wegen der Atmosphäre, die beim Auslaufen entsteht. An der langen Pier stehen nicht selten hunderte Menschen, die das Ablegen mitverfolgen. Die kleinen Ausflugsboote, die sonst Hafenrundfahrten anbieten, begleiten das Kreuzfahrtschiff bis es den Hafen verlässt. Es wird gehupt, gewinkt, gefeiert – als würde der ganze Ort Abschied nehmen.

Der Moment, wenn die Leinen losgeworfen werden und das Schiff sich langsam von der Pier löst, ist schwer in Worte zu fassen. Eine Mischung aus Vorfreude, Wehmut und diesem unvergleichlichen Gefühl, dass jetzt wirklich alles losgeht. Auslaufen aus Warnemünde – für mich jedes Mal ein echter Gänsehautmoment.

Warnemünde selbst ist ein malerischer Ostsee-Badeort am Eingang der Warnow-Mündung, heute ein Stadtteil von Rostock. Das weiße Leuchtfeuer am Westmol – ein schlichter Betonturm, aber symbolisch für jeden der hier ein- und ausläuft – ist das letzte, was man von Deutschland sieht bevor die offene Ostsee beginnt.

Auf dem Weg nach Kopenhagen

Die erste Nacht auf See führt uns durch die westliche Ostsee, vorbei an der dänischen Küste. Das Wetter im November ist kühl aber ruhig – die Ostsee zeigt sich von ihrer gnädigsten Seite, bevor wir später die Biscaya vor uns haben.

Kopenhagen: Viel Stadt in wenig Zeit

Kopenhagen ist der einzige Stopp auf dieser Reise, bei dem die Uhr wirklich drückt: Das Schiff liegt nur bis mittags am Pier, danach geht es weiter in Richtung Nordsee und Ärmelkanal. Vier Stunden für eine Hauptstadt – das klingt wenig, reicht aber für die wichtigsten Eindrücke.

Kopenhagen überrascht im November angenehm: Die Stadt gehört den Einheimischen. Weniger Trubel, kürzere Warteschlangen, und an den Kais von Nyhavn sitzen tatsächlich auch Dänen – nicht nur Touristen mit Kamera. Das bunte Häuserensemble am Kanal, die Fahrräder überall, die gemütlichen Cafés – und dieses schwer beschreibbare skandinavische Gefühl von Ruhe und Qualität, für das die Dänen das Wort Hygge erfunden haben.

Ein Pflichtbesuch ist Nyhavn – der historische Kanalhafen mit seinen bunten Häuserfassaden, einst Heimat von Seefahrern und Tavernen, heute eines der bekanntesten Fotomotive Nordeuropas. Hans Christian Andersen hat hier in mehreren Häusern gelebt und gewohnt.

Mit dem Fahrrad oder zu Fuß lässt sich von Nyhavn aus vieles in der Innenstadt erreichen: die Marmorkirche (Frederiks Kirke) mit ihrer imposanten Kuppel, Schloss Amalienborg – die Residenz der dänischen Königsfamilie – und der Kongens Nytorv, der größte Platz der Altstadt. Wer noch Zeit hat: Die kleine Meerjungfrau am Hafen ist touristisch, aber irgendwie gehört sie einfach dazu.

Vier Stunden sind zu wenig für Kopenhagen. Aber sie machen Lust auf mehr – und das ist vielleicht das Beste, was ein kurzer Stopp bewirken kann.

Teil einer Serie
Transtour mit AIDAsol – November 2022
Episode 2 von 7
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